Congress theme: “Open access to knowledge - promoting sustainable progress”

Treffen der IFLA-Neulinge

English

 

“Ich fordere Sie auf, jeden Tag mit mindestens zehn Ihnen unbekannten Teilnehmern zu reden.”

 

Mit diesen Worten forderte Jesús Lau, Mitglied des IFLA-Vorstands, die in Halle B versammelten Neulinge auf, nicht zurückhaltend zu sein. Zum ersten Mal bei einer IFLA-Konferenz zu sein, kann – gelinde gesagt – überwältigend sein, besonders, wenn man vorher nicht viel darüber weiß. Vielleicht hatten Sie die vage Vorstellung, dass es sich bei IFLA um eine große internationale Organisation mit einer komplexen Struktur handelt, aber Sie wissen nicht viel darüber, was sie eigentlich tut.

Während des Treffens der Neulinge am Mittwochnachmittag haben mehr als zehn Vortragende  versucht, uns Neulingen ein klareres Bild zu vermitteln: beginnend mit der Generalsekretärin Jennefer Nicholson, die die IFLA als die globale Stimme der Bibliotheken beschrieb bis hin zu Bengt Källgren, Mitglied des Nationalen Organisationskomitees, der den ausländischen Besuchern beibrachte, wie man “Skål!” sagt. Hat es funktioniert? Vielleicht. Es ist natürlich nicht möglich, innerhalb einer Stunde alles Wissenswerte über IFLA zu erläutern, aber es wurde schnell klar, was die wichtigste Botschaft ist.

Egal, ob es nun darum ging, sich im umfangreichen Programm zurechtzufinden oder darum, den Kongress in den sozialen Medien zu dokumentieren; es gab ein gemeinsames Leitmotiv: Mitwirken und Teihaben. Der Weltkongress Bibliothek und Information ist offensichtlich nicht der Ort, wo erwartet wird, dass Sie still in einer Ecke sitzen und zuhören. Die immer wiederkehrenden Worte “Netzwerk”, “mitmachen”, “teilen”, “lernen”, zusammengenommen,  zeichnen ein Bild der IFLA-Konferenz als einmalige Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen und durch den Erfahrungsaustausch zu lernen.

Um es mit den Worten von Vorstandsmitglied Danielle Mincio zu sagen:

 

“Bei IFLA geht es nicht nur darum, Vorträge zu halten und Richtlinien zu erstellen”