International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA)

Erklärung zu Bibliotheken
und geistige Freiheit

Von IFLA/FAIFE erstellte Erklärung, die vom IFLA-Vorstand am 25. März 1999 in Den Hag, Niederlande, gebilligt wurde.


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Die IFLA (Internationaler Verband der Bibliothekarischen Vereine und Institutionen) unterstützt, verteidigt und fördert die geistige Freiheit, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen definiert ist.

Die IFLA erklärt, dass Menschen ein Grundrecht auf Zugang zu Zeugnissen des Wissens, der Kreativität und des Geistes haben und darauf, ihre Ansichten öffentlich zu äußern.

Die IFLA glaubt, dass das Recht auf Wissen und die Meinungsfreiheit zwei Aspekte des gleichen Prinzips sind. Das Recht auf Wissen ist ein Erfordernis für Gedanken und Gewissensfreiheit; Gedanken- und Meinungsfreiheit sind notwendige Vorbedingungen für den freien Zugang zur Information.

Die IFLA stellt fest, dass ein Engagement für die geistige Freiheit eine Kernaufgabe für die Bibliotheks- und Informationsberufe darstellt.

Die IFLA ruft deshalb Bibliotheken und Bibliothekare auf, an den Grundsätzen der geistigen Freiheit, des uneingeschränkten Zugangs zur Information und der Meinungsfreiheit festzuhalten und die Privatsphäre des Bibliotheksbenützers zu achten.

Die IFLA fordert ihre Mitglieder auf, die Akzeptanz und Verwirklichung dieser Grundsätze tatkräftig zu fördern. Damit bekräftigt die IFLA:


Übersetzung von Heinz Schubert.


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