Erklärung der IFLA zu digitaler Kompetenz (18. August 2017)

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Digitale Technologien haben unser Leben dramatisch verändert. Doch gewährleistet der physikalische Zugang zu diesen Werkzeugen allein noch nicht, dass tatsächlich alle Menschen die damit verbundenen Chancen voll nutzen können, um Informationen zu erhalten, anzuwenden, zu teilen und zu produzieren.

Ebenso wie die grundlegende Lese- und Schreibkompetenz – die Fähigkeit, Informationen zu verstehen und aufzunehmen – eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an der Gesellschaft ist, so erfordert die Umsetzung des Potenzials der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) für die Entwicklung des Einzelnen und der Gesellschaft, dass alle Menschen über die dafür nötigen Kenntnisse, Fertigkeiten, Einstellungen und Verhaltensweisen verfügen. Medien- und Informationskompetenz ist ein zentraler Teil davon.

Unter der Voraussetzung, dass es die Aufgabe von Bibliotheken ist, alle ihre Nutzerinnen und Nutzer dabei zu unterstützen, den Zugang zu den für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung erforderlichen Informationen zu erhalten und diese anzuwenden, ist dies ein wichtiger Teil der Bibliotheksarbeit. Diese Erklärung beschreibt den Handlungsbedarf, definiert „digitale Kompetenz“, stellt Beispiele vor, wie Bibliotheken dazu beitragen, und gibt Empfehlungen für Regierungen und sonstige Beteiligte ab.

Laden Sie die Erklärung herunter [PDF – Deutsch]

Verlautbarungen, FAIFE (Committee on Freedom of Access to Information and Freedom of Expression), Access to knowledge, Digital divide, Information literacy, Literacy, digital literacy

Letzte Aktualisierung: 25 Januar 2018